Was geht?!

Woche 2 – Johannes 3:1-21
(Die Bibel, Neues Testament, Johannes-Evangelium, Kapitel 3, Verse 1 bis 21)

7 Wochen mit – so lautet unsere Einladung, sich in diesen Tagen auf eine Begegnung mit Jesus einzulassen. Aber genau genommen ist es nicht unsere Einladung. Jesus selbst lädt uns ein. Im Matthäus-Evangelium sagt er: „Kommt her zu mir …“ (Matthäus 11,28).

Aber wie kann ich zu Jesus kommen? In unserem Abschnitt lesen wir, dass Nikodemus in der Nacht zu Jesus kam. Eine Zeit, in der man selbst sehr gute Freunde nur in absoluten Ausnahmen aufsuchen würde. Er hat sich zu diesem Gespräch auch nicht angemeldet. Er kam einfach so. Und ist damit einer unausgesprochenen Einladung Jesu gefolgt. Und genau so können auch wir zu Jesus kommen. Es gibt kein Ritual, keine festgelegte Stunde, keine Voraussetzungen. Jesus sagt: „… jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ (Matthäus 7,8).

Was wir von dieser Begebenheit noch lernen können ist, dass wir Jesus mit einer Erwartungshaltung begegnen können. „… niemand kann solche Wunder tun wie du, wenn Gott nicht mit ihm ist.“ (Vers 2). Mit dieser Einstellung kam Nikodemus zu ihm. Von diesem Jesus kann ich etwas erwarten. Sein Reden, sein Handeln, die Wunder, die er tut, sie zeugen davon, dass er außergewöhnlich ist. Er spricht in Lebenssituationen hinein und etwas verändert sich. Er berührt Menschen und sie erleben körperliche und seelische Heilung. Das hat die Menschen fasziniert und viele haben ihn aufgesucht, um genau das zu erleben. Und heute? Hat das auch für mein Leben Gültigkeit? Kann sich auch in meinem Leben noch etwas verändern?

Jesus spricht in der Unterhaltung mit Nikodemus von einer neuen Geburt. Das klingt komisch und auch Nikodemus hatte seine Schwierigkeiten damit. „Wie kann ein Mensch, wenn er alt geworden ist, noch einmal geboren werden?“ (Vers 4), fragte er. Er hat es nicht verstanden. Aber Jesus sagt damit, dass ich etwas erleben kann, dass mein Leben auf eine ganz neue Grundlage stellt. Es bedeutet, dass Gott etwas Neues in mir schafft. Eine Verbindung zu dem lebendigen Gott, der mich sieht, der mich liebt, der mich erlöst und errettet von meiner Schuld und meinem alten Leben. Es ist nicht alles vertan und hoffnungslos. Vielmehr bedeutet es, dass noch etwas geht in meinem Leben. Egal wie mein Leben bis hierher verlaufen ist.

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