Gebet für verfolgte Christen

Gebet für verfolgte Christen

12. bis 15. November 2017

Auch in diesem Jahr nehmen wir den weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen zum Anlass, um an die über 200 Millionen Christen, die einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt sind, zu erinnern und für sie zu beten. Wir wollen uns als Christen, die wir in einem Land, in dem wir alle Vorrechte der Freiheit haben, die Situation unserer Geschwister, die dieses nicht erleben, bewusst machen. Wir wollen uns einreihen in die vielen Gebete, die in diesen Tagen gesprochen werden und uns glaubensvoll an unseren Gott wenden, dem alle Macht gegeben ist, Menschen tief greifend in ihrer Not zu begegnen.

Berichte, Bilder und Gebete
An unseren Aktionstagen „Gebet für verfolgte Christen“ wollen wir mit Berichten und Bildern über die Situation in den Ländern Nordirak, Eritrea, Jemen und Nordkorea informieren, um anschließend konkret für genannte Anliegen beten zu können. Dabei nutzen wir zum einen das Material der Organisation „Open Doors“, zum anderen werden uns Referenten von ihren Eindrücken und Erlebnissen während ihres Aufenthalts in Nordirak bzw. Nordkorea berichten.

Beten Sie mit!

Die Termine:
Sonntag, 12.11., 10:30 Uhr
Nordirak – zurück in die Zukunft?

Seit Jahren leiden die Menschen in Syrien und Irak unter den Folgen von Krieg, Hass und religiösem Extremismus. Viele Menschen sind aus ihren Städten geflohen, um Unterdrückung und auch dem Tod zu entgehen. Eine Flucht mit ungewissem Ausgang.
Anfang September reiste Niko Meier mit einer Organisation in den Nordirak. Er besuchte dort u. a. Städte, die von dem „IS“ befreit wurden. Sein Bericht handelt davon, wie durch einfache Hilfe Menschen Hoffnung gegeben werden kann.

Dienstag, 14.11., 19:00 Uhr
Eritrea / Jemen

In diesem Jahr ruft die Organisation „Open Doors“ auf, insbesondere für die Geschwister in diesen Ländern zu beten. Während in Eritrea eine autoritäre Regierung die Bevölkerung unterdrückt und viele Christen allein aufgrund ihres Glaubens im Gefängnis sitzen, herrscht im Jemen Bürgerkrieg. Hier stehen die Christen zwischen den Fronten der sich bekämpfenden islamisch-extremistischen Gruppen.

Mittwoch, 15.11., 19:00 Uhr
Nordkorea – Einblicke in ein verschlossenes Land

Dr. Dietmar Mehrens war von 2014 bis 2015 der einzige – und bisher letzte – an einer nordkoreanischen Universität tätige deutsche Hochschullehrer. In seinem Multimedia-Vortrag berichtet er anhand von Bild- und Tondokumenten von seinem Arbeitsalltag an der Kim-Il-Sung-Universität in Pjöngjang, den täglichen Überwachungsmaßnahmen und dem allgegenwärtigen Klima der Repression. Aber auch die Hoffnungsschimmer, die viele Christen verbreiten, die in dem Einparteienstaat aktiv sind, kommen zur Sprache.