Gedanken zur Jahreslosung 2019

„… suche Frieden und jage ihm nach!“, so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2019. In dem Vers klingt es so, als ob Frieden nicht so einfach zu haben wäre. Und schauen wir in unsere heutige Zeit, dann empfinden wir es auch so. Nicht nur in der Welt, auch in unserem persönlichen Umfeld spüren wir doch oftmals eher einen Unfrieden als Frieden. Dabei ist er uns doch kostbar und ein Gut, dass uns tief in unserem Inneren tatsächlich Ruhe schenkt.

Doch der Weg zum Frieden ist nicht immer von Ruhe geprägt. Der Psalm spricht vielmehr von einem „nachjagen“ nach dem Frieden. Er fällt nicht vom Himmel. Er will sich gefangen nehmen lassen. Wir sollen ihn finden und dann auch festhalten.

Jesus sagt zu seinen Jüngern: „Was ich euch zurücklasse, ist Frieden: Ich gebe euch meinen Frieden – einen Frieden, wie ihn die Welt nicht geben kann.“, und macht damit den Unterschied deutlich. Frieden ist nicht in dieser Welt zu finden. Echten Frieden finden wir nur bei Gott. Immer dann, wenn wir die befreiende Erfahrung der Vergebung unserer Schuld durch seinen Sohn erfahren. So ist unsere Jagd nach Frieden immer auch eine Suche nach Gott.

An einer anderen Stelle sagt Jesus: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ Oder umgekehrt: Als Kinder Gottes sind wir die  Friedensstifter in dieser Welt. Wie? Die Zeile vor dem Losungsvers sagt es uns: indem wir das Böse lassen und das Gute tun. Und indem wir von Ihm erzählen, der unser Herz mit Frieden erfüllt hat.

Motiv: Verlag am Birnbach – Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen